Chronik

1979 wurde der Chor unter dem Namen "Frauensingkreis ´79 Bad Bramstedt" von dem Musiklehrer Winfried Hahn gegründet, der mit dem Frauenchor an einigen landesweiten Wertungssingen teilnahm, wobei der Chor durchweg gute Ergebnisse erzielte. Nach dem Umzug von Winfried Hahn wurden dem Chor im Laufe seines Bestehens durch verschiedene Dirigenten immer wieder neue Impulse gegeben.  Petar Shopov hat dem Frauenchor zum Beispiel Literatur aus seiner Heimat Bulgarien mitgebracht. Dr. Renate Jürgens, die den Frauenchor fünf Jahre leitete, legte Schwerpunkte in Operetten- und Musicalmelodien. Mit Imme Demos wurde dem Chor auch moderne Chorliteratur nähergebracht und Peter Hechfellner, Kirchenmusiker von Beruf, machte es Spaß, Chorliteratur zu finden, die speziell für Frauenchor von namhaften Komponisten, z.B. Johannes Brahms, komponiert und gesetzt wurde. Die Sängerin und Klavierpädagogin Barbara Nagel legte einen großen Schwerpunkt ihrer Chorarbeit auf Stimmbildung und Verbesserung des Chorklanges. Seit Janur 2016 leitet Wolf Tobias Maximilian Müller den Frauenchor. 

Durch die Umbenennung im Jahr 2004 in "Frauenchor Bad Bramstedt" sollte die musikalische Weiterentwicklung und Ausrichtung des Chores sowohl in Bezug auf Repertoire als auch in Bezug auf den Chorklang dokumentiert werden. Der Frauenchor ist seit vielen Jahren Mitglied im Sängerbund Schleswig-Holstein.

 Frühere Chorleitungen:

Von Dezember 2009 bis Dezember 2015  wurde der Frauenchor von Barbara Nagel  mit viel Begeisterung, Engagement und Präzision geleitet. Unter ihrer qualifizierten, die Frauen begeisternden Leitung wurde eine Verbesserung und Weiterentwicklung der Qualität des Chorklangs erreicht wie nie zuvor. Das  Repertoires des Chores hat sich in viele Richtungen erweitert und begeisterte die Sängerinnen und das Publikum. Die studierte Sängerin und Klavier- und Gesangspädagogin legte einen großen Schwerpunkt ihrer Chorarbeit auf Stimmbildung, alleine oder in kleinen Gruppen. Dadurch verbesserte sich der Chorklang hörbar. Ihre Literatur-Kenntnisse sowohl im klassischen, geistlichen Bereich sowie auch ihre Offenheit gegenüber moderner Chorliteratur haben dem Chor viel schöne Musik gebracht. Neben vielen unvergessenen stimmungsvollen Konzerten im Schloss und in der Kirche waren die Highlights ihrer Chorarbeit  die in mehreren Orten aufgeführte Frauenchormesse Missa in Es, op. 155   von Joseph-Gabriel Rheinberger  (unter anderem in Bad Bramstedt, Kaltenkirchen und im polnischen Drawsko) sowie das Abschlusskonzert CINEMAGIC im Kurhaustheater in Bad Bramstedt. 

Liebe Barbara, 

wir sagen Tschüss und Dankeschön für die sechs wunderbaren Jahre unter Deiner Chorleitung. Es war eine sehr schöne Zeit und wir werden sie nicht vergessen. Danke für die schönen Konzerte, für Dein Engagement. Und besonders natürlich für die wundervolle Musik, die wir mit Dir gemacht haben. Deine Frauen vom Frauenchor Bad Bramstedt.

 

Der Kirchenmusiker und Stimmtherapeut Peter Hechfellner leitete von September 2007 bis November 2009 den Frauenchor Bad Bramstedt. Die Philosophie seiner Chorarbeit lautete "Aus Hören, Verstehen und Fühlen wird mit viel Freude Musik". Sein Anliegen war es, dem Chor "gute Musik" zu vermitteln. Eine weitere Vorliebe war es, ausgefallene Werke zu finden, die heute von der Oberfläche der Musiklandschaft verschwunden sind. Im Konzertprogramm "Nun stehen die Rosen in Blüte" fanden sich Frauenchorwerke von Nils Gade und Christian Sinding. Mit ihm hat der Frauenchor im Jubiläumsjahr 2009 zu seinem 30-jährigen Bestehen eine viel beachtete Operngala veranstaltet. Mit Werken großer Komponisten, wie Mozart, Verdi, Wagner und anderen.

 

Von 2001 bis Anfang 2007 leitete die studierte Vollblutmusikerin Imme Demos den Frauenchor. Moderne Chorliteratur, oftmals von ihr selbst für den Chor arrangiert, brachte sie dem Chor unter anderem mit. Das von ihr selbst für den Frauenchor vertonte indianische Gedicht "Der erste Friede" wurde mehrfach in verschiedenen Konzerten vom Chor dargeboten und viel beachtet. Ihre Devise war: "Die Musik macht den Geist frei, und ein freier Geist belebt die Musik". 

   


Dr. Renate Jürgens, Sängerin und Schulmusikerin, war von 1997 bis 2001 Dirigentin. Bewegung beim Singen sowie das Auswendigsingen war ein Motto ihrer Chorarbeit. Einige der Gospels, Musical- und Operettenmelodien sowie auch Volksliederarrangements, die sie mit dem Chor einstudierte, befinden sich noch heute im Repertoire des Frauenchores.

 

 

 

Obwohl der Frauenchor sich musikalisch immer weiterentwickelt und sich immer wieder an neue Dimensionen in der Musik heranwagt, befinden sich immer noch einige Chorsätze aus früherer Zeit in der Notenmappe, die von Zeit zu Zeit gerne wieder herausgeholt werden um sich an frühere Chorleiter, wie den Gründer Winfried Hahn, an Wolfgang Ruddeck, Petar Shopov (siehe links, von 1998 bis 2001) oder Pelle Priess (2007) zu erinnern.

 

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